Richtig Lüften

In Zeiten, in denen die Gebäude immer besser gedämmt werden und die Bewohner für länge Zeit bzw. den ganzen Tag nicht zu Hause sind, ist es um so wichtiger regelmäßig und intensiv zu lüften. Feuchtigkeit, die sich in Ecken und Wänden niederschlägt verursacht Schimmel. Lüften schafft Abhilfe!
Hierzu öffnet man das Fenster mind. 90° in Dreh-Stellung und lässt es für ca. 10 Minuten geöffnet.
Im Schlafzimmer ist dies gerade morgens wichtig, um die Feuchtigkeit, die sich in der Nacht entwickelt uns angesammelt hat, aus dem Raum zu bekommen. Im Winter kann kürzer gelüftet werden (mind. 5 Minuten), da die trockenere Außenluft für einen schnelleren Abtransport sorgt.
Wenn es im Badezimmer Fenster gibt, sollten auch diese nach dem Baden oder Duschen so weit wie möglich geöffnet und die Badezimmertüre geschlossen werden.
Wenn man nach der Arbeit zurück in die Wohnung kommt, sollte wieder in allen Räume gelüftet werden.
Nach dem Lüften können die Fenster geschlossen werden. Die Fenster sollten gerade im Winter nicht ständig in Kipp-Stellung geöffnet bleiben, da die Energieverluste zu groß sind und die Fensterleibung zu stark auskühlt und den Schimmelbefall begünstigt.

Kann man sich hinter Glas bräunen?

Immer wieder taucht diese Frage auf.
Die Gläser, die wir heute als Fenster- oder Autoglas im Alltag benutzen, sind nahezu undurchlässig für UVB-Strahlen. Das sind die Anteile des Sonnenlichtes, die die Melaninproduktion anregen. Das dunkle Hautpigment Melanin schützt die Erbsubstanz DNA in den Hautzellen, die durch UVB-Strahlen geschädigt werden kann.

Langwellige UVA-Strahlen hingegen, könne das Fensterglas durchdringen und verursuchen Schäden in den tieferen Hautschichten. Falten und Sonnenallergien können eine Folge sein.
Der Werkstoff Glas entwickelt sich immer weiter. So gibt es z.B. Quarzgläser, die sehr unempfindlich gegenüber Temperaturänderungen sind und daher zum Beispiel für Ofenfenster verwendet werden.